Tender Buttons

A live performance of a concept album
Premiere 5/2011

Lyrics from Gertrude Stein’s “Tender Buttons”
Music by Gary Heidt & the Tender Buttons Band

TENDER BUTTONS is a 60-minute cabaret-style performance, wedding Gertrude Stein’s seminal modernist text with the avant-alt-art rock score it was always meant to have. Written shortly after Gertrude Stein shacked up with Alice B. Toklas, Gertrude Stein's pivotal modernist prose poem Tender Buttons celebrates the tender and playful eroticism of the domestic sphere. Language ceases to be a window and becomes an opaque pictoral plane where the words themselves become the objects of contemplation.

The music has been compared to Patti Smith, Tom Waits, Laurie Anderson and Sisters of Mercy.

Cassandra Victoria Chopourian / vocals
Gary Heidt / electric bass & vocals
Steve Dworkin / accordian & cello
firehorse the dj / turntable & electronics
Jared Hayley / guitar
David Gould  / drums

Costumes and sculptures by Bayard
Design consultant / Christopher Weston

Our European band features

Martin Cikanek / keyboard
Roman Hampacher / guitar
Nathanael Erler / drums

„Willkommen im Bunker. Willkommen im Cabaret. Freitag und Samstag fand in der Schaubühne Lindenfels das eine zum Anderen, als im Ballsaal das Licht ausging. Auf dass das hübsche Teekerzen-Flackern, auf der Bühne platziert, bald einen gespenstischen Widerschein fände. Denn irgendwas tastet sich da vorne in den Raum. Menschen mit Kopfleuchten? Oder doch der amorphe Körper eines Monsters mit glühenden Glotzaugen? Das kriecht und strauchelt erst irrlichternd af die Bühne – um dort bald Musik zu spielen und einen seltsamen Text zu intonieren.
Der stammt aus dem Jahr 1914 und schallt jetzt plötzlich auf eine Art herüber, als hätte seine Autorin damals schon fest damit gerechnet, einstmals von, sagen wir mal Patti Smith oder vielleicht auch Laurie Anderson eine angemessene Vertonung zu fnden. Diese übernahm jetzt, durchaus changierend zwischen Pattie und Laurie mit einer Prise Sisters of Mercy, der Amerikaner Gary Heidt. Seiner Landsmännin Gertrude Stein damit eine ironische Hommage  und dem Publikum eine schräge, sexy Live-Rock-Koch-Show-Performance kredenzend. [...]
Das zu sehen und zu hören, macht Spaß. Ein lustiger Albraum. Augenzwinkernder Avantgardismus in Rock’n Roll. Das desolate Monster wird dabei zu einer Band mit der bezaubernden Cassandra Victoria Chopourian als Frontfrau.“

Leipziger Volkszeitung, 1. August 2011